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„Fehlt“-Erkennung bei M6-Gewindeformer |
Anwendung bei
VW Braunschweig Lösung/Systemaufbau
Es fällt auf, dass der Leerschnitt bereits im RMS-Signal einen um Faktor 2-3 höheren Schwinglevel aufweist, als der eigentliche Gewindeform-Prozess (in diesem Fall ist es offenbar so, dass das Schwingverhalten der Spindel durch den Prozess besser geführt und somit ruhiger wird). Denselben Effekt kann man bei der Auswertung des I2-Parameters erkennen. Dieser eignet sich offenbar sehr gut für eine sehr sichere Fehlt-Erkennung und wird auch im Moment des Ereignisses sehr empfindlich reagieren:
Fazit Die Erkennung eines Leerschnittes ist mit der angegebenen Überwachungs-Konfiguration und -Strategie auf sichere Weise möglich. |
| Brucherkennung
beim Hinterlegungsfräsen (zurück zur Übersicht) |
Anwendung bei GETRAG FORD Transmissions GmbH, Köln-Niehl, Deutschland Überwachungsaufgabe (Werkzeugbruch) In der Getriebeherstellung durchlaufen die so genannten Sleeves (Schiebemuffen) bis zu ihrer endgültigen Fertigstellung eine Reihe von Bearbeitungen. So wird u. a. an der Innenverzahnung der Schiebemuffe eine Hinterlegung mittels eines zweischneidigen Fräswerkzeugs vorgenommen. In der Vergangenheit haben sich Fälle ereignet, in denen eine einzelne Schneide des Werkzeuges abbrach, was zu einer fehlerhaften Ausführung des Fräsprozesses und zur Produktion von Ausschussteilen führte. Ein späteres manuelles Auslesen der Teile über eine Sichtkontrolle ist aufgrund der Geringfügigkeit des Merkmals unmöglich und mit weiteren Unsicherheiten behaftet.
Fazit Die angewendete Messtechnik ist für die kontinuierliche Überwachung des Fräsprozesses bei der Herstellung der Sleeves sehr gut geeignet. In den Messsignalen bildet sich der Prozess deutlich und interpretierbar sowie mit einer sehr guten Wiederholgenauigkeit ab. Im Falle von Werkzeugbruch tritt eine deutliche Veränderung/ Reduzierung des Messsignals ein, sodass verschiedene Strategien sicher zur Anwendung gebracht werden können. Ferner zeigte sich bei dem Zyklus Einstechen der Rastnuten, der ebenfalls mit demselben Kombiwerkzeug vorgenommen wird, ein erhöhter Verschleiß der Schneide. Dieser kann sicher mit der Vibrationsmesstechnik erkannt und überwacht werden. Der Einsatz des PROMOS-2-Systems an den Maschinen der Firma Präwema bietet die gewünschte Prozesssicherheit und eine 100%-Kontrolle der Werkstücke zum Zeitpunkt ihrer Herstellung. |
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Werkzeugbruchüberwachung beim Drehen von Guss- und Schmiedeteilen im Erstschnitt
Die beste Lösung zur Erkennung von Werkzeugbruch beim Drehen von Guss- und Schmiedeteilen stellen die Dynamischen Limits von PROMETEC dar. Das zu bearbeitende Teil - z.B. Bremsscheibe, Schwungrad, Zahnradrohling, Eisenbahnrad - ist unrund, weist eine hügelige Oberfläche mit deutlichen Härteschwankungen auf und ist oft nicht mittig im Futter spannbar. Der durch den Sensor aufgenommene Kraftsignal-Verlauf schwankt daher stark: 1. Starke Signalschwankungen Die Animation zeigt die erheblichen, aber normalen Schwankungen im Kraftsignal:
Ab welcher Signalhöhe sollte ein Alarm (und damit eine Abschaltung) ausgelöst werden? (siehe folgender Abschnitt) 2. Statisches Limit: fehlerhafte Brucherkennung Wird ein statisches Limit zur Brucherkennung bei z.B. 160% angelegt, kann es durch die natürlichen Signalschwankungen zu Falschalarmen und damit zum unnötigen Abschalten des Werkstückvorschubs kommen:
Wohin soll der Bediener das Limit also legen? Höher? Das würde eine schlechtere Brucherkennung bedeuten. Niedriger? Dann ergeben sich noch mehr Falschalarme. Die perfekte Lösung in diesem Fall heißt: 3. Dynamische Limits Dynamische Limits (in Verbindung mit einem schnellen Kraftsensor) passen sich dem Messsignal ständig an und tolerieren daher stark dynamische Signalverläufe. Die Anpassung der Dynamischen Limits erfolgt im Takt weniger Millisekunden und damit vielmals innerhalb einer Werkstückumdrehung.
Der unerwartet extreme Signalausschlag (Pfeil) wird toleriert und es erfolgt keine falsche Meldung. 4. Dynamisches Limit im Bruchfall Was passiert bei einem tatsächlichen Bruch? Eine bruchtypische, abrupte Signalveränderung verändert das Verhalten der Dynamischen Limits - sie werden durchschritten und „frieren sofort ein“, und zwar dort, wo sie gerade sind:
Eine blitzschnelle Analyse auf einen bruchtypischen Signalverlauf erfolgt: Nur bei einem tatsächlichen Werkzeugbruch wird der Werkstückvorschub der Maschine gestoppt, bei anderweitiger Analyse (wie Hartstelle, Schnittunterbrechung, etc.) erfolgt kein Stopp! Fazit: Die Dynamischen Limits erfordern einen äußerst geringen Bedienaufwand bei einer Brucherkennungsrate von >95% beim Drehen der Guss- bzw. Schmiedehaut. Es werden extrem wenige Falschalarme generiert (typisch 1 pro Schicht/Woche).
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Drehbearbeitung Kolbenfertigung |
Bruchüberwachung in Drehmaschinen bei der
Kolbenfertigung (Aluminium) Bearbeitung LKW- und PKW-Kolben Bearbeitung - Überwachungsaufgabe (Werkzeugbruch) Speziell beim Drehen der Bodenmulde kann es zu einem Spänestau kommen, der dann zum Werkzeugbruch führt. Die reine Softwarelösung PROSIN wird zur Bruchüberwachung und zum Schutz gegen statische Überlast eingesetzt. Funktion der Überwachung Das überwachte Antriebsstromsignal überschreitet im Fall des erwähnten Spänestaus ein Überlastlimit – PROSIN schaltet die Maschine rechtzeitig ab und aktiviert über einen NC-Digitalausgang/PLC eine Warnlampe. Auf diese Weise kann der Bediener sofort reagieren und damit die Maschinenstillstandszeiten auf ein Minimum reduzieren. Des Weiteren werden durch PROSIN die Maschine sowie die Werkzeughalter vor Schäden geschützt. Amortisation Wegen der äußerst geringen Kosten der Wendeschneidplatte ist eine durch Werkzeugbruch zerstörte Schneide eher unproblematisch. Allerdings führt ein nicht rechtzeitig erkannter Werkzeugbruch mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer nachfolgenden Beschädigung von Werkzeughalter und Revolverkopf. Die daraus resultierenden Reparaturkosten und der Produktionsausfall sorgen für eine Amortisation von PROSIN schon beim ersten Werkzeugbruch! Bedienerakzeptanz Laut Aussage der Anwender bei Kolbenschmidt bietet PROSIN einen effektiven Nutzen, weil die Software durch ihr klares Konzept und die einfache Bedienbarkeit im vollen Umfang genutzt wird. Resümee Insbesondere durch die heutige Mehrmaschinenbedienung ist eine leistungsfähige und leicht zu bedienende quasi sich selbst erklärende Werkzeugüberwachung zwingend notwendig, um eine sichere und wirtschaftliche Produktion zu gewährleisten. Quelle: KS Kolbenschmidt GmbH, Neckarsulm |
Schlagdrehfräsen, Mehrkantdreheinheit zur Stirnnutenbearbeitung |
Brucherkennung beim Schlagdrehfräsen Anwenderdaten Wera Profilator, Wuppertal Problemstellung Herstellung von Hohlrädern, die in Automatikgetrieben eingesetzt werden. Werkzeug Mehrkantdreheinheit zur Stirnnutenbarbeitung. Bei diesem Produktionsverfahren wird ein mit fünf Hauptschneiden und fünf Innenräumern bestückter Messerkopf verwendet. Besonderheit der Installation Zum Einsatz kommt hier ein Vibrationssensor und der Algorithmus Peak Analyser I2, der eine sichere und vollständige Überwachung von Brüchen und Ausbrüchen an den Wendeschneidplatten des Messerkopfes ermöglicht.
Fazit Der Einsatz des PROMOS-2-Systems an den Maschinen der Firma Profilator bietet die gewünschte Prozesssicherheit und eine 100%-Kontrolle der Werkstücke auf Werkzeugbruch während der Bearbeitung. |
HPC-Hochleistungsfräser |
Verschleißüberwachung an
HPC-Hochleistungsfräser, Ventil-Fertigung Aufbau der Überwachung In Zusammenarbeit mit der Fa. Bürkert (verantwortlich: Herr Hlawatschke) wurde ein Standzeitversuch mit einem HPC-Hochleistungsfräser (Gr. 25/3) 4 Schneiden Im letzten Schnitt löste das Überlastlimit der Spindel 2 zum Anfang des Schnittes aus und stoppte die Maschine sofort, daher resultiert auch der geringe Arbeitswert auf beiden Spindeln. Das beigefügte Foto (Werkzeug Spindel 2) verdeutlicht den Zustand und war nach Meinung des Einrichters genau der richtige Zeitpunkt zum Abschalten der Anlage und Austauschen der Schneidplatten, um ein Glühen der Wendeplatten bzw. Späne zu verhindern. Erste Ausbrüche sind zu erkennen. Resümee Eine Verschleißüberwachung konnte an diesem Werkzeug realisiert werden.
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Rundtaktzentrum (Ölwanne, Trägerriemenspanner) |
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Bruchüberwachung in Rundtaktzentren Bearbeitung Ölwanne Die reine Softwarelösung PROSIN wird sowohl zur Bohrerbruchüberwachung zum Schutz des Folgewerkzeuges als auch zur Überwachung der Fräsprozesse zum Überlastschutz eingesetzt.
Bearbeitung Trägerriemenspanner Bezüglich Bohrerbruchüberwachung und Schutz vor Überlast bei Fräsprozessen gilt hier das gleiche wie bei der Ölwanne. Vorteil Bedienerakzeptanz Laut Aussage der Anwender bei Stöferle bietet PROSIN einen effektiven Nutzen, weil die Software durch ihr klares Konzept und die einfache Bedienbarkeit im vollen Umfang genutzt werden kann. Resümee Insbesondere durch die heutige Mehrmaschinenbedienung ist eine leistungsfähige und leicht zu bedienende quasi sich selbst erklärende Werkzeugüberwachung zwingend notwendig, um eine sichere und wirtschaftliche Produktion zu gewährleisten.
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Wälzfräsen von Spiralverzahnungen |
Werkzeugverschleißerkennung beim
Wälzfräsen von Spiralverzahnungen
nach dem Verfahren Gleason und Oerlikon Maschine Wälzfräsmaschine für spiralverzahnte Antriebsteile Werkstück Spiralkegelrad, Stahl Werkzeug Bearbeitung Mit der Anwendung sollte die Eignung des PROMOS 2 Real Time Compact Monitors (RTCM) mit Vibrationssensor VBS 50 von PROMETEC zur Überwachung von Wälzfräsprozessen intensiv untersucht und nach Möglichkeit deutlich bestätigt werden. Systemaufbau Ergebnisse Im untenstehenden Bild sind die I2-Mean-Werte von 381 Bearbeitungen gezeigt. Fazit Das PROMETEC PROMOS-2(RTCM)-System bietet ideale Möglichkeiten zur sicheren Erkennung des Standzeitendes von zum Wälzfräsen verwendeten Messerköpfen und bietet hierdurch bereits eine Reihe interessanter und auch quantifizierbarer wirtschaftlicher Vorteile. |












PDF-Erfolgsbericht 














